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Galapagos - Beschreibungen der Inseln und ihre Natur

Der berühmte Entdecker der Meere, Jacques Cousteau, hat die Galápagos-Inseln einst als das letzte Naturheiligtum bezeichnet. Sie sind ein Ort, an dem Tiere keine Scheu vor dem Menschen zeigen, und die Inseln dadurch zu einem einzigartigen Paradies und einem Zufluchtsort für Naturkundler, die vor einer lauten und hektischen Außenwelt fliehen wollen, machen. Gehen Sie an Bord unserer M/C Galápagos Journey Flotte und erleben Sie ein einmaliges Naturreiseerlebnis. Die Gewässer sind ruhig und das äquatoriale Wetter ist angenehm. Das Erlebnis der Galápagos Inseln ist ein MUSS für jeden - noch so erfahrenen - Reisenden.

Die Insel San Cristobal

Bildungszentrum: In Zusammenarbeitmit dem Spanischen Wissenschaftszentrum bietet das Bildungszentrum eine sehr gute Einführung in die Galápagosinseln und deren Flora und Fauna. Das Zentrum befindet sich am Rande des kleinen Städtchens Puerto Barquerizo Moreno, die Hauptstadt der Provinz Galápagos.



Cerro Tijeretas (Fregattvogelhügel): Zum Tijeratas Hügel benötigt man circa 20 bis 40 Minuten. Dort angekommen hat es schon dem ein oder anderen Besucher die Sprache verschlagen. - Der Blick über die weißen Stränden der Insel und über die Dächer Puerto Baquerizos hinweg kann ohne weiteres einen unvergleichlichen Moment bescheren. Der Hügel ist nach den zahlreichen Fregattvögeln benannt, die hier leben und den Hügel zum perfekten Ort machen, um sowohl Bindenfregatt- als auch Prachtfregattvögel in der gleichen Kolonie leben zu sehen und sie zu unterscheiden lernen.
Diese Örtlichkeit ist auch ein ausgezeichneter Platz, um sich dem Schnorcheln zu widmen. Es gibt keine starken Strömungen, dafür aber die Chance, Stechrochen, Doktorfische und Falterfische zu sehen.

Isla Lobos (Seelöweninsel):
Diese recht kleine Insel, nur eine Stunde mit dem Boot von Puerto Baquerizo Moreno entfernt, ist von der Hauptinsel durch eine schmale und ruhige Meerenge getrennt. Auf den felsigen Stränden nisten Blaufußtölpel und Seelöwen räkeln sich in der Sonne. Die Insel kann als wildromantisch beschrieben werden, da sie von einer ungezähmten, für die Gálapagosinseln eher untypische Schönheit geprägt ist.

Die Insel Española

Bahia Gardner: Die Gardner Bucht befindet sich auf der am nordöstlichsten gelegenen Küste Hoods und ist ein ausgezeichneter Strand, um zu schwimmen, Seelöwen zu beobachten oder sich einfach nur zu entspannen. In den kristall-klaren Gewässern können sogar Haie gesehen werden.

 

Punta Suarez: Dieser felsige Landstrich beherbergt einer der beeindruckendsten und ausgeprägtesten Kolonien an Seevögeln in dem gesamten Galápagos-Archipel. Entlang der Südküste erheben sich hohe Klippen, von denen aus Besucher majestätische Ausblicke auf vorbeisegelnde Vögel geniessen können.Das "Blowhole", eine Lavaröhre, durch die je nach Brandungsstärke Wasser bis zu 23 Meter hoch in die Luft geschossen werden kann, ist zudem eine beeindruckende Spielerei der Natur.

Die Insel Floreana

Post Office Bucht: Diese Örtlichkeit ist nicht nur als eine der ersten Inseln, welche besiedelt wurden bekannt, sondern vielmehr ist sie für sein Post Offices Bay bekannt, ja sogar berühmt. Die hölzernen Fässer, die im 18. Jahrhundert von der Mannschaft eines Walfangboots aufgestellt wurden dienen seitdem für viele Seemänner und Touristen als eine Art Postdienst. - Der älteste bekannte weltweit. Walfänger und Bewohner Galápagos haben früher ihre Post in eins der Fässer gelegt und darauf gewartet, dass der Kapitän eines Schiffes, der in die richtige Richtung unterwegs war, es mitnahm. Sie können gerne ausprobieren, ob diese traditionelle Post noch funktioniert! Wer weiss, vielleicht kommt ja ein netter Pirat vorbei!

Punta Cormorant: Wie der Name bereits aussagt lebt hier eine der größten Flamingokolonien. Galápagos hat der Heimat der so schönen Lebewesen einen ganz besonderen Platz geschenkt. Friedlich zwischen zwei Tuffsteinformationen an einer Lagune gelegen besitzt es eine ganz besonderes Ambiente. Neben Flamingos lassen sich die Bahamaente und viele verschiedene Zugvögel beobachten. Für Naturfreunde, aber auch für jeden anderen Besucher gibt es viel zu entdecken. Punta Cormorant  bietet letztendlich für jeden ein ganz besonderes Erlebnis. - Viele endemische Pflanzen und die sehr unterschiedlichen beiden Strände sind nur einige der Sehenswürdigkeiten. Vor allem aber der „grüne Sandstrand“ (wegen des hohen Prozentsatzes an Olivinkristallen im Sand) und der auf der anderen Seite gelegene, sogenannte „Mehlsandstrand“, der aus Korallenreste besteht, sind für Besucher besondere Highlights.

Die Insel Santa Cruz

Charles Darwin- Forschungszentrum: Obgleich die Mehrheit der Charles Darwin Station Besucher der Galápagos Inseln herkommen, um die Naturwunder des Archipels zu bestaunen und schätzen zu lernen, so interessieren sich viele auch für die verschiedenen, sehr wichtigen, Umweltschutzprogramme des Archipels. Einige der Hauptattraktionen des Besucherzentrums des Nationalparks sind unter anderem die Van Staelen Ausstellungshalle, das Zucht- und Aufzuchtzentrum für Landschildkröten, der weltberühmte Lonesome George (die letzte bekannte Riesenschildkröte der Insel Pinta), sowie andere erwachsene Galápagos-Landschildkröten.

Bachas Beach: Der Sand dieser zwei Strände, die sich westlich des Schildkrötenstrandes befinden, setzt sich aus zermahlenen Korallen zusammen, wodurch der Sand sehr weiß und weich ist – Diese Eigenschaften zum Dank ist es ein bevorzugter Ort von Seeschildkröten, um dort ihre Eier abzulegen. Hinter einem der Strände gelegen, befindet sich eine kleine Lagune, an der man gelegentlich Flamingos und andere Küstenvögel, wie Stelzenläufer und Regenbrachvögel, sieht. Der andere Strand ist länger und beherbergt zwei alte Lastkähne, die während des zweiten Weltkrieges von den USA zu strategischen Zwecken (zum Schutz des Panamakanals) genutzt und anschliessend zurückgelassen wurden. Da das Metall rostig und scharfkantig ist eignet sich dieser Teil des Strandes nicht zum Schwimmen.


Hochland von Santa Cruz: Der Pfad in das Hochland startet in Bellavista, durchquert die landwirtschaftliche Zone nahe der Grenze des Nationalparks, und führt schließlich durch die Miconia-, Farn- und Sauergraszonen. Bei klarem Wetter, das leider unvorhersehbar ist, entzückt diese Gegend mit wunderschönen Anblicken von Hügellandschaften und erloschenen Vulkankegeln, die ganzjährig mit Gras und üppigem Grün bewachsen sind.

Tortuga Bay: Über den Pfad hinunter in die Bucht begegnen einem viele verschiedene Vögel. – Besonders zahlreich vertreten sind die Arten von Finken. Für viele ist der weiße Sandstrand der schönste des gesamten Archipels; der Name der Bucht, Tortuga, kommt daher, dass Meeresschildkröten den Strand aufsuchen, um ihre Eier abzulegen, und bedeutet übersetzt schlicht und einfach Schildkröte. Die Sonnenuntergänge sind fantastisch und obwohl der Hauptstrand als Surfstrand bekannt ist, ist die Westbucht ein schöner Ort, um zu entspannen, zu schwimmen oder aber um zu schnorcheln. Die Natur präsentiert sich auch wieder einmal von ihrer besten Seite. - Flamingos, Meeresechsen, Pelikane und Regenbrachvögel können, wie auch viele weitere Tiere, angetroffen werden.

Die Insel Bartolome

Bartolome: Eine kleine, kahle Insel gegenüber der Sullivan Bucht. Gleich vor der Insel James gelegen beherbergt sie gleich zwei Hauptattraktionen. Die erste Attraktion ist die Besteigung des Inselgipfels, von wo aus Besucher eine Reihe vulkanischer Formationen wie Lavabomben, Schlacken- und Aschenkegel, sowie Lavahöhlen sehen können. Diese mondartige Landschaft ist eine der malerischsten Landschaften des Archipels. Die zweite Attraktion ist ein wunderschöner Strand mit ausgezeichneten Schnorchelmöglichkeiten. Farbenfrohe Fische und manchmal sogar Pinguine und Seeschildkröten können am Fuße des hohen Zinnengesteins, das die Landschaft Bartolomes beherrscht, gesichtet werden. Einen kurzer Spaziergang entfernt, liegt der zweite Strand der Insel. Schwimmen ist hier zwar strengstens untersagt, man kann jedoch Weißspitzenriffhaie sehen, wie sie die Küste entlanggleiten.

Die Insel Plaza: Die Insel Plaza besteht eigentlich sogar aus zwei kleineren Inseln, die nur unweit der Ostküste von Santa Cruz liegen. Trotz ihrer kleinen Größe lassen sich hier einige der interessantesten und bemerkenswertesten Tiere des Archipels, wie Landleguane, Seelöwen und Gabelschwanzmöwen, entdecken. Landleguane findet man oft beim Entspannen im Schatten einer Kaktuspflanze und Gabelschwanzmöwen haben ihre Nistgründe in den schroffen Südfelsen. Die geschützte felsige Küste ist zudem der Lebensraum einer großen Kolonie von lautstarken Seelöwen. Neben den Gabelschwanzmöwen können unter anderem Sturmtaucher, Rotschnabel-Tropikvögel, Braunpelikane und Fregattvögel beobachtet werden.

Die Insel Santiago

Puerto Egas: Der Ausflug nach Puerto Egas mit seinen schwarzen Sandstränden ist einer der interessantesten auf ganz Galápagos. Die Insel war in den 1960er Jahren Heimat einer kleinen Salzmine, einer der zahlreichen, jedoch erfolglosen, Versuche, das Archipel zu kommerzialisieren. Eine Wanderung zum Salzkrater im Inneren der Insel lohnt sich nicht nur wegen der herausragenden Möglichkeit, Landvögel wie beispielsweise Finken, Tauben und Falken zu sehen. Entlang der wilden Küste kann man zudem, insbesondere bei Ebbe, zahlreiche Meeresbewohner entdecken. Leguane sonnen sich auf Felsen und Seelöwen ruhen sich in den Gezeitenbecken aus. Am Ende des Pfades ist eine Reihe von Grotten, an denen man oft Seebären und Reiher entdecken kann, die  im Schatten der Felsvorsprünge rasten. Für viele ist das die einzige Möglichkeit, den Galápagos-Seebären zu sehen, die vom Aussterben bedroht war, und leider noch heute als potentiell gefährdet gilt.

Sullivan Bay: Diese Örtlichkeit bietet die einzigartige Möglichkeit, einen ca. 100 Jahre alten Lavastrom zu bestaunen. Die Lava in der Sullivan Bucht ist bekannt als Panoehoe, was hawaiianisch ist und Seil bedeutet. Der Name kommt zustande, weil sie bei der Erkaltung eine seilartige Erscheinung angenommen hat. Panohoes sind weltweit seltene Erscheinungen, lediglich auf den Vulkanen der Galápagos und Hawaiis findet man sie vereinzelt. Nur wenige Pflanzen haben es geschafft, in dieser rauen Umgebung Fuß zu fassen. In der Regel ist es der niedrig-wachsende Mollugo, der als erste Pflanze auf einem noch kahlen Lavafeld erscheint. Zusammen mit dem sogenannten Lavakaktus (Brachycereus), lediglich auf Galápagos zu finden, und somit endemisch ist, sind diese Pflanzen Anzeichen dafür, dass das Leben auf den Lavafeldern der Sullivanbucht zurückkehrt.

Sombrero Chino

Sombrero Chino: Eine winzige Insel vor der Südostküste der Insel Santiago. Nicht größer als ¼km², gilt diese als eine der jüngeren Vulkankegel, der, insbesondere von der Nordseite betrachtet, wie ein chinesischer Hut aussieht und der Insel einst seinen Namen verlieh. Auf der felsigen Küste der Insel Santiago werden oft Galápagos- Pinguine und Adlerrochen gesichtet. Eine Kolonie Seelöwen und zahlreichen Meeresechsen, welche die vulkanische Landschaft besiedeln, leben hier. Die Bucht bietet fantastische Schnorchelmöglichkeiten. Die Insel Isabela
Isabela is die größte Insel des Archipels. Die Insel besteht aus einer Kette von fünf Vulkanen, wovon Vulkan Wolf der Höchste ist.

Puerto Villamil: Ein kleiner Hafen, den nicht viele Reisende besuchen. Ind er Forschungsstation nahe Puerto Vilamil im Süden Albemarles führt der Galápagos Nationalpark Versuche über den Fortpflanzungsprozess der verschiedenen Unterarten von geochelone elephantopus gunteri (Landschildkröte) durch. Der Vulkan Sierra Negra, im Süden der Insel gelegen, ist ein besonders gutes und beeindruckendes Beispiel für die Vulkane des Archipels. Nach dem Ngorongoro-Krater in Afrika ist dies der zweitgrößte Krater der Welt.

Urbina Bucht: Vor der Westküste der Insel Albermarle und am Fuße des Vulkans Alcedo erhob sich diese Bucht 1954 aus dem Meer. Galápagosscharben und Pelikane können während der Brutzeit entlang der Küste beobachtet werden. In der Bucht lassen sich Meeresschildkröten und Rochen bestaunen. Zudem ist das Hochland die Heimat von großen und farbenprächtigen Landleguanen, welche im Sonnenlicht wunderbar schimmern.



Tagus Bucht: Nach einer Tour im Schlauchboot entlang der Felsenküste haben Besucher besonders gute Chancen, den Galápagos-Pinguin, die Galápagosscharbe, sowie andere Seevögel zu sehen. Eine ca. 30 minütige Wanderung entlang des Pfades führt zu den Klippen hinauf, von denen aus man eine Aussicht auf den Darwin See hat.

 

 

Elizabeth Bucht: Dieser Ausflug findet ausschliesslich in einem SchlauchbootGalapagos Islands - Elizabeth Bay statt, so dass es keinen Landgang gibt. Ihre Fahrt beginnt mit einem Besuch der Marielas Inseln – Heimat der größten und wichtigsten Pinguinkolonie des Galápagos- Archipels. Der Ausflug führt weiter zu einer Bucht, die von roten Mangroven mit roten Wurzeln und saftigen grünen Blättern umzäumt ist. Hier können Sie Meeresschildkröten, Galápagosscharben, Adlerrochen, braune Pelikane und Seelöwen bestaunen. Oft schweift hoch über den Köpfen der Besucher der Galápagosbussard hinweg, während zu Ihren Füßen Schulen von Pompano- und Doraden schwimmen.

Die Insel Fernandina

Fernandina: Fernandina ist die drittgrößte, und gleichzeitig jüngste Insel. Die am westlichsten gelegene Insel der Galápagos- Archipels ist für ihre Aktivität bekannt. So finden hier seit 1813 regelmäßig Vulkanausbrüche statt.

Puerto Espinosa: Gleich gegenüber der Tagus Bucht befindet sich eine Besucherstätte mit vielen einzigartigen Tieren Galápagos. Meeresechsen versammeln sich hier in größeren Gruppen als auf irgendeiner anderen Insel – die Echsen liegen faul am Strand umher, tanken Sonne, schwimmen in Küstennähe und versperren einem sogar gelegentlich den Weg zum Anlegeplatz im Hafen. Eine der hier heimischen und einzigartigen Spezien ist die Galápagosscharbe. – Ein Vogel, der seine Lebensweise an das Meer angepasst hat und daher aquatische Anpassungen an seine Flügel, seinem Schwanz und seine Füße vorweist. Diese perfekten Schwimmer zu beobachten ist wie die Evolution vor seinen Augen stattfinden zu lassen.

Die Insel Santa Fe

Santa Fe: Santa Fe ist einer der unterhaltsamsten Ziele für Landgänge auf den Galápagosinseln und bietet zwei Wanderpfade für Besucher. Ein Pfad führt Sie zum größten Opuntienkaktus des Archipels, während der andere Sie ins Hochland bringt, wo vor allem Landleguane leben. Nach Ihrer Wanderung können Sie in ruhigen Gewässern schwimmen oder mit verspielten Seelöwen schnorcheln.  

North Seymour: Vor der Nordküste Baltras gelegen ist North Seymour eine eher flache und tiefliegende Insel, die einst aufgrund einer submarinen Lavaerhebung entstand. Mit niedriger und buschiger Vegetation bedeckt, beherbergt sie die größte Kolonie Prachtfregattvögeln des gesamten Archipels, sowie eine große Gruppe von Blaufußtölpeln, die, wenn die Nistkonditionen gut sind, einen amüsanten Balztanz aufführen. Bei dem Tanz machen die Vögel große, "tölpelhafte" Schritte mit ihren blauen Füßen, während sie ihre Flügel ausbreiten und Pfeif- und Hupgeräusche von sich geben. Der Tanz ist wahrlich ein beeindruckendes Schauspiel.